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T-28 Trojan von RIPMAX

Eigentlich wollte ich nur ein paar Kleinteile kaufen, aber Andreas (Modellbau Peters) weiß auf welche Modelle ich stehe und ich wurde begrüßt mit den Worten "Hallo Karsten, ich habe hier etwas für Dich..."

Da liegt sie nun vor mir, die Trojan - satte zwei Meter Spannweite, einen voluminösen Rumpf und alles sehr sauber mit Folie bespannt.

Im Original ein Jet-Trainer: Ein doppelsitziges Flugzeug auf dem Piloten ausgebildet werden, die bald auf einen Jet umsteigen.

Das "Kleinteil" wurde also direkt mit nach Hause genommen und auf die Waage gelegt. Die Gewichtsangabe auf dem Karton von 5,5 kg sind meiner Meinung auch mit einem leichten Verbrenner nicht zu erreichen. Alle Teile aus dem Baukasten wogen etwas mehr als 4kg - alleine die Haube mit den zwei Piloten wog 700g. Eine erste Hochschätzung ergab bei 10S Lipo eine Abflugmasse von 7,4 kg. Mein Ziel war es den Flieger so leicht wie möglich zu bauen.

Die Haube wurde als erstes abgespeckt: von unten wurde das Brettchen bis auf ein paar Stege ausgefräst und die Piloten entfernt. Die Büsten wogen je 100g. Ein Pilot wurde weggelassen, der andere ausgehöhlt und wiegt nur noch 55g. Nachdem das Cockpit mit ein paar Kleinigkeiten verziert wurde, habe ich es von unten mit weißer Oracover verschlossen. Der Gang zur Waage zeigte erfreuliche 370g für die modifizierte Haube.

Jedes Höhenruder wird einzeln von einem Graupner C 5077 angelenkt - entgegen der Anleitung allerdings mit 2mm CFK Schubstangen statt der vorgesehenen Stahldrähte.

In den Flächen setze ich für jedes Ruder Graupner C5077 ein. Die Servos haben 5Kg Schubkraft und reichen für die kleinen Ruder aus.

Der Hersteller sieht lange Schrauben vor die in Kunststoffführungen sitzen. An den Enden der Schrauben sollen Plastikclipse aufgeschraubt werden und an diesen wird dann hinterher der Gabelkopf angeschlossen.

Die Ruder sind an de, Bereich mit Hartholz verstärkt und bereits fertig durchbohrt.  Diese "Ruderhörner" habe ich auch alle gegen GFK Versionen ersetzt. Das pdf meiner CAD Zeichnung kann man sich hier herunterladen: <klick>

Meine Ruderhörner bestehen aus 2mm GFK. Ich habe Schlitze eingefräst und die Löcher für die vorgesehenen Schrauben mit Harz gefüllt.

Die Wölbklappen werden mit Offsetscharnieren von Robbe angelenkt und erreichen einen maximalen Ausschlag von ca. 80 Grad: