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T-28 Trojan von RIPMAX - Das Abenteuer Pneumatik

 

Das Abenteuer Pneumatik

Bis zur Trojan bin ich noch nicht mit einem pneumatischen EZW in Berührung gekommen. Dem Fahrwerkssatz lag nur ein mechanisches Ventil bei aber keine Druckdose. In der Bauanleitung war eine verschraubbare "Jogurt-Dose" abgebildet.

Daher bin ich versuchsweise hingegangen und habe eine alte Deoflasche genommen und einen Anschluss mit Alulot drauf gelötet. Bis 4 bar war die Dose auch "dicht" nur das Fahrwerk hat sich kaum bewegt. Also das Forum mal so durchgestöbert und es anschließend mit 8 bar ausprobiert. Das Fahrwerk funktioniert - einmal - und überall zischt es... Das Mechanische Ventil ist undicht, die Lötstelle der Dose ist undicht und damit will ich fliegen ? Nein, das ist keine beruhigende Aussicht.

Die Dose kommt in den Metallschrott und eine Bestellung später, liegt die 190ml Druckluftflasche mit Festo Anschluß und das elektronische Ventil von JetTronics (5/2 Zweikreis-Ventil)  auf der Werkbank.

Eingebaut ist alles auch sehr schnell und siehe da, die Dose ist auch bei 9 Bar noch nicht. Ein Traum ist das Ventil, man kann die Geschwindigkeit des Aus und Einfahrvorgang einstellen und das Ventil ist 100%ig dicht ! Ich bin sehr zufrieden.
Allerdings ist 190er Dose schon recht knapp, wenn man die Geschwindigkeit vorbildgetreu drosselst. Das Ventil "pumpt" in kleinen Schüben und lässt dabei Druck ab, ich denke die 240ml Dose wäre da besser geeignet.

Ich lasse das Fahrwerk also zügig, ohne zu "knallen", rein und raus fahren - die 190ml Dose reicht für 3 sichere Vorgänge. Man könnte das Modell mehre Stunden ohne nach zu pumpen stehen lassen und der Luftdruck würde immer noch reichen.